Auf ein Neues.
2016, in der Zeit von Juli bis Dezember, zwischen Studium und Job, habe ich entschieden, unbedingt mehr aus meinen Hobbies zu machen und eine Blog-Website eingerichtet, gemeinsam mit meiner Freundin Fibi einen Namen ausgedacht und von Leonie Herzog ein Logo erstellen lassen. Ich wollte die Freude am Erzählen und Schreiben mit der Begeisterung und dem Interesse an Architektur, Kunst und Mode vereinen und Artikel posten. Das sollte für mich eine Chance und ein Ansporn sein, mich noch mehr zu informieren, einzulesen und vor allem weiter zu lernen und mitzunehmen, mich fortzubilden.
Was ist draus geworden… ganz nüchtern und ehrlich? NIX!
Ich habe eine schöne Plattform erstellt und damit begonnen, über meine Erfahrung des Jakobswegs zu schreiben. Danach kamen andere schöne Dinge, über die es sich zu schreiben lohnte: Nähkurse, Reisen nach Chicago und New York, Fahrten durch Deutschland und vieles mehr. Eigentlich waren genau diese Reisen großartige Einstiegsmöglichkeiten, anzufangen und doch: Hab ich es nicht getan.
Ich weiß auch warum… Ich leide unter einer Krankheit: Ich leide unter Interessionitis! Das ist eine krankhafte Form des viel zu großen Interesses an viel zu vielen Dingen. Ich möchte gern so viel machen und schaffen und erarbeiten und lernen und erleben, doch mein Tag hat gar nicht so viele Stunden, meine Woche nicht genügend Tage, mein Jahr nicht genügend Wochen. Wie schon Julia Engelmann in Ihrem berühmten Gedicht gesagt hat: „Ich nehm mir zu viel vor und mach davon zu wenig!“ Bei mir liegts allerdings weniger an der Antriebslosigkeit, sondern viel mehr an viel zu vielen Ideen und Möglichkeiten und meinem eigenen Anspruch, das Angefangene auch gut und vollumfänglich zu machen. So oder so… der Blog ists bisher nicht geworden. Wer weiß.. Eines Tages…
„Eines Tages, Baby, da werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.“ – Dann seh ich mal zu, dass mir das nicht passiert!
Bis zum jetzigen Zeitpunkt kam noch etwas dazwischen – ich hab also noch eine gute Ausrede.
Im Januar 2017 war ich nicht mehr Student und auch nicht mehr arbeitlose Lebensgenießerin. Mein Job begann. Ziemlich schnell kamen ziemlich viele Aufgaben auf mich zu. Interesse? Groß. Aufgaben? Groß. Lerneffekt? Ebenfalls groß! Eigener Anspruch: kaum zu schaffen. Ab da also volle Power in den Job.
Der Blog? …Ach ja… da war irgendwas…
An den war einfach nicht mehr zu denken.
Bis heute – April 2018 – hat sich eigentlich nichts verändert. Ich bin immer noch im selben Job, habe immer noch viel zu tun und habe nebenbei immer noch die Begeisterung fürs Schreiben und für Architektur, Reisen, Mode, Politik und vieles mehr.
Warum schreib ich jetzt?
Weil ich spontan entschieden habe, in etwa einer Woche wieder auf den Jakobsweg zu gehen. Ich kann es kaum erwarten und denke, dass dies weiterhin eine ideale Plattform ist, um darüber zu berichten, meine Gedanken und Erfahrungen niederzuschreiben und gleichzeitig Freunde und andere Interessierte daran teilhaben zu lassen.
Vielleicht dient dies auch als Neuanfang und ich nutze die neue Chance und fange an zu bloggen. Es fehlt mir ja nicht an Material, nur an der Zeit.
Ich freu mich also, wenn ich nun neue Leser hinzugewinne und alte Leser wieder einschalten.
Begleitet mich, folgt mir. Ich freu mich.
Nun gehts in die kurzfristige Vorbereitung!!
Drückt mir die Daumen.
Eure Lotte


























