Heut ist Reisetag, abends bin ich wieder zurück in München, ab morgen wieder zu erreichen und im Alltag versunken. Mal sehen, wie lang die Erholung reicht.
Ich hatte ja angekündigt, heut über meinen ganz persönlichen Rückblick, bzw. über die Veränderungen zu schreiben.
Fangen wir mal mit den äußeren Veränderungen an:
- Ich bin brauner geworden, auch meine Beine haben endlich etwas Farbe bekommen.
- Meine Krauselocken haben sich eine gute Zeit gemacht und sind kaum zu bändigen – bis Haarkur und Glätteeisen wieder zuschlagen😂
- Ich hab einen mega Knackarsch antrainiert, in wenigen Tagen, aber das hatten wir ja schon…😂
- Meine Füsse freuen sich wieder auf mehr Pflege und Ruhe.
Nun zu Veränderungen in mir:
- Ich kann die Sportklamotten für eine Weile nicht mehr sehen. Zum Glück bin ich nicht im Badeanzug gelaufen… sonst gäbe es jetzt keinen Sport mehr. Dafür habe ich heut meine Reisekasse endgültig versenkt und mir kurzerhand ein neues Outfit bei Zara gekauft und fühl mich direkt wieder wie ein normaler Mensch. Für jemanden, der zu viel auf das äußere Erscheinungsbild achtet und sich mal wieder erden will, ist der Jakobsweg das beste Heilmittel – ich wüsste da den Ein oder Anderen, dem ich diese Kur am liebsten sogar aufzwingen würde…

- Der Rücken wird ein wenig Training und Aufmerksamkeit einfordern, um das Zwicken wieder wegzukriegen.
- Ich habe mir vorgenommen, nach und nach an meinen aufgelisteten Vorhaben zu arbeiten. Ich hab mich aber immer noch nicht entscheiden können, womit ich beginne. Das viele Englisch sprechen hat mich wieder ganz gut eingrooven lassen und nebenbei viel Spass gemacht… vielleicht erstmal Spanisch und Sport?! Mal sehen.
- Ich kann den Gedanken nicht fallen lassen, mich politisch zu engagieren. Es ist eine innere Stimme, eine Intuition, die mich dazu treibt. Diese innere Stimme hat mir bereits einige Male den richtigen Weg gewiesen. Immerhin war meine Wahl des Architekturstudiums nicht viel mehr als eine innere Stimme, eine Intuition und am Ende das beste Studium für mich. Genauso war auch meine Idee, Björn anzurufen und ihn zu bitten, meinen zukünftigen Lieblings-Chef kennenlernen zu können, um die Projektentwicklung für mich zu entdecken auch nicht mehr als eine Intuition. Also… vielleicht werd ich das Thema mal angehen. Es ist nicht meine erste Priorität, aber auf jeden Fall anzugreifen.
- Ich hab festgestellt, dass ich meine grösste Stärke gerade etwas verloren habe. Ich hatte für mich einen Plan, eine klare Position und stand unerschütterlich im Sturm auf beiden Beinen. Mich brachte nichts zum Wackeln. Ich konnte mich dadurch um mein Umfeld kümmern und anderen helfen, sich festzuhalten und Stabilität wiederzufinden. Ich brauchte keinen Rat, ich gab den Rat. Ich wusste, was ich verbessern will, wo ich hin will, wo meine Grenzen sind, was ich kann und was nicht. Das alles ist ins Wanken gekommen und mein Ziel ist es, diese Sicherheit und Stabilität wiederzufinden. Wie?! – Keine Ahnung. Ich hab immerhin schonmal das Problem erkannt und jetzt wird es angegangen.
Nun noch ein Letztes:
Bruderherz, alles Liebe zum Geburtstag. Wie alt?? 16?? 24?? Viel älter kannst Du ja nicht geworden sein😉 Ich wünsche Dir jedenfalls auch auf diesem Wege ein tolles neues Lebensjahr mit Ruhe, Gelassenheit und Stabilität. Überraschungen und Action hast Du genug, da brauchst Du nicht mehr von!
Jetzt noch der Abrisskalender-Spruch und dann bin ich raus!
Eure Lotte
Ich kenne dich nicht persönlich. Ich weiß nichts von deinem inneren Meisterwerk. Doch eins weiß ich ganz sicher aus dem Kontakt mit mittlerweile über 20.000 Menschen. ES IST DA. Etwas ist in dir, das du leben musst, damit deine Augen am Abend zufrieden leuchtend in den Spiegel schauen.